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USA, Europa am Ende ?

Brasilien, Türkei, Iran: BRIC in Aktion

Middle East 2010

Das Jahr 2010 steht ebenfalls im Focus der Weltwirtschaftskrise und der neuen Präsidentschaft in den USA. Rechtzeitig zur Amtseinführung meldete sich die Hamas im Gaza-Streifen mit einer wohl nur bestimmten Moslems verständliche Aggression gegen Israel zu Wort. Die Reaktion fiel entsprechend aus.

Eine der uns hierzu erreichende Stellungnahme lautete: "Die Verlierer des Gemetzels sind nicht nur die Opfer von Kriegshandlungen, sondern vor allem die Menschen und Verantwortlichen, die sich aktiv um einen Friedensdialog bemühen. Das freilich nur solange und soweit, als sie nach der Pfeiffe der Hamas tanzen, die den Krieg braucht, um ihre Unterstützer bei der Stange zu halten."

Trotz alledem: Wir halten es mit Martin Buber. Wir bleiben dialogfähig, willig und entschlossen, werteorientiert das Richtige zu tun.

Unser Mann im Iran

Mr. Mehdi Saeed-O-Zakerin, Honorary Trade Advisor to Iran.
General Manager of Int'! Exhibition & Conferences of Pars F Co. ,Ltd

Suite 15 , No.19, 4th Street ,
Ghaem Magharn Farahani Avenue ,
Tehran 1586858117, Iran
Tel: (9821) 875-7351,873-0918, 875-7413
Fax: (9821) 873-8556, 875-7413
E-mail: info@parsrastak.com ; Pars_rastak@hotmail.com

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Nabucco Pipeline

In der Fachpresse erscheint der Begriff durchaus häufig. Was steckt dahinter? Die Nabucco Pipeline wird einmal die kaspische Region (GUS) als Erdgas-Pipeline mit West- und Mitteleuropa verbinden. Die

Röhre wird 3.300 km lang und beginnt westlich des Kaspischen Meers in Georgien und Armenien. Die längste Entfernung in einem Land wird in der Türkei überbrückt; sodann folgen Bulgarien, Rumänien, Ungarn und Österreich. Die österreichische Stadt Baumgarten ist zunächst Ziel der Nabucco Pipeline. Zwischen Österreich und der Türkei soll von 2010 bis 2013 gebaut werden. In den beiden Jahren 2013 und 2014 gelangen die Anschlüsse bis in die kaspische Region und in den Mittleren Osten sowie bis nach Ägypten auf dem afrikanischen Kontinent. Das Einzugsgebiet der Gas Pipeline reicht also von Nordafrika über VAE, Irak, Iran bis nach Kasachstan. Das erste Gas soll 2014 fließen.

Der babylonische König Nebukadnezar gab seinen Namen für diese Energiestrasse, auf italienisch vereinfacht als Nabucco, wie auch die formidable Oper von Giuseppe Verdi heißt, die einen hebräisch-babylonischen Konflikt zum Inhalt hat. Ist die Nabucco Pipeline fertig, bewegen sich vier Gaswege auf Europa zu. Zwei mit geringerer Leistung kommen von der Nordsee sowie aus dem westlichen Afrika. Ungleich leistungsfähiger ist der Strang, der heute schon direkt aus dem Osten kommt, aus Sibirien nämlich. Leider tritt gelegentlich eine Störung auf, weil plötzlich die Durchlassventile in Russland, Weißrussland und der Ukraine irgendwie zu eng sind. Die Nabucco Linie soll den politischen Unsicherheitsfaktor ausgleichen, wird sie doch fast mit der doppelten Kapazität ausgestattet sein als die Sibirische. (JB)

Iran will den Transrapid...

Iran - Tradition und Zukunft

Mai 2007: Der Iran meldet den Beginn von Projektarbeiten zu einer Transrapidstrecke und die westliche Welt steht Kopf. Ziel ist es, durch den Bau einer 800 Kilometer langen Transrapid-Strecke Pilger von Teheran nach Maschhad zu bringen. Eine Herausforderung, die mehr als nur verkehrspolitisch ist. Geschickt schafft es der Iran, die chinesischen Initiativen zur Entwicklung eines eigenen Transrapidsystems voranzutreiben und deutsche Anbieter zugleich erheblich unter Druck zu setzen. Hält man sich aus dem bekannten deutschen Opportunismus hier zurück, droht wie beim Bau der S-Bahn in Teheran eine weitere chinesische Alternative. Weitere nützliche Informationen über den Iran heute über BBC.com.

Delegationsreisen

09.-13.11.2008 Jordanien: Delegationsreise zur Desalination Cooperation among Mediterranean Countries of Europe and the MENA Region Kongress am Toten Meer, Jordanien, unter Schirmherrschaft des Jordan Ministry of Water and Irrigation, der Jordan University of Science & Technology, der Hashemite University und dem Higher Council for Science & Technology. Der Kongress beschäftigt sich mit Fragen des Wasserbedarfs in der MENA Region, dem Stand der Technik der Wasserentsalzung und dem Wasserreinigung sowie der Handhabe von gebrauchtem Wasser widmen. Begleitet wird der Kongress von einer internationalen Ausstellung.
Weitere Infos sind abzurufen bei Franziska Ehrhardt - Ghorfa e.V. [ehrhardt@ghorfa.de]

Jemen

Der deutsch-jemenitische Vertrag über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Kapitalanlagen vom 02.03.2005 ist am 28.03.2008 in Kraft getreten. Fundstelle für Abkommen und Zustimmungsgesetz: BGBL. 2007 Teil II, Seite 87, http://frei.bundesgesetzblatt.de/pdf/bgbl2 /bgbl207s0087.pdf. (Hessen-Brüssel)

Deutsch-Arabisches Gesundheitsforum

28. -29.10.08 Hamburg: 3. Deutsch-Arabisches Gesundheitsforum: Die Themen Herz- und Kreislauferkrankungen, Onkologie und Kinder-Onkologie, Traumatologie und Wiederherstellungschirurgie, Pharmazie sowie Stoffwechselerkrankungen werden die inhaltlichen Schwerpunkte der Vorträge und  Workshops des Forums bilden. Diese Bereiche liegen im besonderen Blickpunkt der arabischen Länder und auf sie soll in den nächsten Jahren eine verstärkte Konzentration erfolgen. Weitere Informationen unter: www.ghorfa.de

Wirtschaftsinformationen

V e r ö f f e n t l i c h u n g e n
Ausschreibungen aus Ägypten, Algerien, Irak, Jemen, Jordanien, Kuwait, Libyen, Oman Saudi Arabien, Syrien und anderen arabischen Ländern in den Bereichten Bauwirtschaft, Infrastruktur, Energie- und Wasserwirtschaft, Umweltsektor, IKT, Gesundheitswesen. Pharmazeutische Industrie u.a. unter www.ghorfa.de
 
Saudi Arabien: Neues Wirtschaftshandbuch kann unter E-Mail ghorfa@ghorfa.de bestellt werden

Oman

Riesige Gesundheitsstadt im Oman geplant
Im Oman wird der Bau einer bis zu 1 Mrd. USD teuren Gesundheitsstadt geplant. Reisten vermögende Omaner bislang nach Dubai oder Europa, um sich größeren medizinischen Eingriffen oder Behandlungen zu unterziehen, so sollen sie in Zukunft das Land nicht mehr verlassen. Darüber hinaus setzen die Investoren auf Medizintouristen aus der Region. Für deutsche Unternehmen könnte das Vorhaben interessante Lieferchancen mit sich bringen.

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Forderungsrisiko VAE

Die "Deutsch-Emiratischen Handelskammer in Dubai" hat dem IHK-Verteiler folgende Mitteilung übermitteln lassen:

Zitat: "Offene Forderungen deutscher Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Eine Steigerung unbestrittener Forderungen gegen Firmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist zu verzeichnen. Die Deutsch-Emiratische Handelskammer bittet betroffene deutsche Unternehmen deshalb um Informationen. Bei uns mehren sich die Hinweise, dass zahlreiche deutsche Firmen erhebliche offene, unbestrittene Forderungen gegen Firmen in den VAE haben. In den überwiegenden Fällen wird eine Zahlung nicht grundsätzlich abgelehnt, sondern es wird entweder auf Zeit gespielt oder eine zeitnahe Zahlung wird nur gegen Abschläge von bis zu 40 % in Aussicht gestellt. Dies trifft vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die in der jetzigen Wirtschaftskrise über keinerlei finanziellen Spielraum verfügen."

Dies sei kein rein deutsches Problem, sondern treffe offenbar alle ausländischen Gläubiger in gleichen Maßen. "Wie beispielsweise den lokalen Medien zu entnehmen war", so Göpfrich weiter, "haben sich britische betroffene Firmen zusammengeschlossen und um Unterstützung seitens der britischen Handelsorganisationen in England gebeten.

Wir möchten daher zunächst möglichst viele Informationen über betroffene deutsche Firmen sammeln, um dann, gegebenfalls auch über unsere lokalen Vorstände und Partnerorganisationen, entweder individuell oder im Verbund eine Lösung zu suchen und die Außenstände zu realisieren.“

Die Koordination erfolgt über die Rechtsabteilung der Deutsch-Emiratischen Handelskammer. Betroffene Unternehmen können sich direkt an Marketta Rosenthal, Leiterin der Rechtsabteilung, wenden und weitere Informationen erhalten, E-Mail: marketta.rosenthal@ahkuae.com. Gerne können Sie zunächst auch uns kontaktieren und wir leiten die Informationen weiter. "