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Das German Global Trade Forum Berlin ist ein nichtkommerzielles internationales Netzwerk und dient der Förderung der Handels-, Wirtschafts- und Dienstleistungsbeziehungen zwischen Deutschland und seinen Handelspartnern. Es berichtet über aktuelle wirtschaftspolitische Entwicklungen und fördert den internationalen Dialog durch die gezielte Errichtung, Förderung und Pflege von Beziehungen, Netzwerken und Verbindungen. Im Auftrage von in- und ausländischen Regierungsstellen, Ministerien, Verbänden, Netzwerken aber auch Unternehmen begleiten wir Auslandsaktivitäten oder den Eintritt in neue Märkte. Durch die Nähe zu den Entscheidungsträgern im In- und Ausland verkürzen wir Wege und tragen zur Optimierung von Projekten, Strategien und Wirtschaftsfördermaßnahmen bei. Durch Veranstaltungen, Seminare im In- und Ausland unterstützt das Forum bestehende öffentliche und private Einrichtungen auf der Grundlage einer "public private partnership". Wirtschaftsförderungseinrichtungen, Vereine oder Netzwerk-Cluster im In- und Ausland sind sowohl Partner als auch Multiplikatoren.

Das Forum und seine Aktivitäten sind rein privat finanziert.

Teamwork...

Das Forum

Das German Global Trade Forum Berlin wird von der gleichnamigen Gesellschaft englischen Rechts unter dem Vorsitz des Honorary Trade Advisor of Thailand in Germany, Director Eberhard J. Trempel, geleitet und versteht sich als klassische "NGO" ohne kommerzielle Interessen.

Die Aktivitäten des Forums wie internationale Symposien, Business Missions, Konferenzen, Seminare, Handels- und Investitionsförderungsveranstaltungen und Kongresse im In- und Ausland werden durch Einzelpersönlichkeiten, Netzwerke, Unternehmen der Privatwirtschaft, nationale Ministerien der Partnerländer, Einrichtungen in privater und hoheitlicher Rechtsform, Botschaften, Handelsvertretungen und Organisationen unterschiedlichster Rechtsform getragen.

Regional-, Länder- und sonstige Wirtschaftsforen dienen dem Dialog, der Präsentation und der gezielten Förderung des Austauschs.

Einen besonderen Schwerpunkt der Initiative stellt die Dienstleistung dar. Weltweit sind es heute zunehmend die Dienstleister, die die Weichen für den internationalen Marktauftritt, dessen Ausgestaltung und die Markterschließung sowie den Dialog stellen und maßgeblich an dem Erfolg von Projekten beteiligt sind.

Mit Rücksicht auf eine Zielsetzung führt das Forum einen offenen und einen internen Dialog.

Eine aktuelle Initiative des German Global Trade Forums Berlin ist die Planung einer durch Länderforen geprägten Veranstaltung für die deutsche Aussenwirtschaft unter dem Titel "Deutsche Aussenwirtschaftstage Berlin".

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The Forum

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The German Global Trade Forum (Berlin) is an international network in Berlin to promote international trade, service, investment and exchange. Beeing a typical "ngo" the Forum acts as the plattform for dialog for private and public institutions in Germany and abroad.

To be successful in building a new business in a foreign culture and economic environment, your company needs partners who are familiar with the markets, people and structures of your destination country. Trustworthy partners are essential for small to medium-sizes companies that frequently do not have the resources to research foreign markets on their own.

The worldwide network of German Global Trade Foum Berlin, in cooperation with the national and international agencies, offers your institution or company efficient and reliable assistance in entering foreign markets.

Building high quality networks is crucial to establishing a successful business abroad. We offer our members access to a comprehensive business network in Germany and abroad. Through systematic networking on site, and up-to-date information, we help your company to be prepared for new and changing condition with other entrepreneurs.

FORUM OBJECTIVES
To create a dedicated and effective forum for the development of International- German trade relations* To provide information of practical relevance for commencement and implementation of business activities world wide* To offer a platform for business relations and cooperation, including networking opportunities* To represent the interests of German or international industry when dealing with the German government or Ministries abroad.

BENEFITS OF MEMBERSHIP
Networking
Regular events allow our members to get in contact with each other and gain access to the international business community. Aside from the formal annual Forum Dinner with prominent political and economic speakers, the Forum also organizes popular informal events like the “German Business & Technology Forum”.
Lobbying
The Forum pools its members opinions and concern and to present a united voice to Foreign and German government authorities. Within the scope of delegations, politicians are interested in a dialogue with europea enterprises on site and continually ask the Forum for support.
Publication
All our members receive one copy of the “Membership Directory”, our bi-monthly economic magazine “Business Forum” and our bi-monthly Forum magazine “German Global Trade News”.
Service
In cooperation with the Foreign Ministries of Economic and Trade, Chambers of Industry and Commerce a.others the Forum provides its members with many services for special situations. Office openings, contact conclusion, personal recruitment, organization of delegation trips and fairs, translation services, and visa matters are all areas where the Delegation offers assistance. Additionally, members can use our website for job offers and advertisement. Members receive discount prices up 50% on most services!
Community Events
We provide the International Community with a platform to interact and get in contact with each other.

The German Global Trade Forum is a strong community with strong partners and very effective contacts. Our partners and members provide special offers to our members.

Information for companies Germany
The Forum is actively involved in organizing events in Germany, and provides systematic and practice- relevant information on the opportunities and risks of doing business in all jurisdictions abroad.

Legal Device

Management & Organization:
German Global Trade Forum Berlin, Ltd.

REGISTERED HEAD OFFICE

GREAT BRITAIN HEAD OFFICE
69 GREAT HAMPTON STREET, BIRMINGHAM,
WEST MIDLANDS B18 6EW, GB

REGISTER - REGISTRATION

ZWEIGNIEDERLASSUNG BERLIN
AMTSGERICHT CHARLOTTENBURG
HRB 99838 B

CERTIFICATE OF INCORPORATION
NO. 5548302
THE REGISTRAR FOR ENGLAND AND WALES

BANK & FINANCES

HSBC HONGKONG SHANGHAI BANKING CORPORATION
ACCOUNT NO: 91639897
BANK SORT CODE: 40-05-16

BERLINER VOLKSBANK
KONTO: 7355528000
BANKLEITZAHL/BANKING CODE 100 900 00

CORRESPONDENCE

HTA EBERHARD J. TREMPEL
DEP DEPARTMENT OF EXPORT PROMOTION
MINISTRY OF COMMERCE THAILAND
22/77RACHADAPSIEK RD., CHATUCHAK, BANGKOK
TEL. +662-511-5066-77 – FAX. 5122670
WWW.THAILANDPROJECT.DE

Südostasienmagazin

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Wie alles anfing ...?

Wie alles anfing: „Krieg und Bürgerkrieg in Kambodscha und im Grenzland zu Thailand“ in „Der Tagesspiegel“, 9. Februar 1980, Seite 3:

Der Frieden lässt lange auf sich warten…
von Eberhard J. Trempel

Eindrücke und Erlebnisse eines freiwilligen Helfers in einem kambodschanischen Flüchtlingslager

Der Autor des folgenden Berichtes hatte im Rahmen eines Thailandaufenthaltes die Gelegenheit, zwei Wochen als freiwilliger Helfer in einem kambodschanischen Flüchtlingslager zu arbeiten. Er schildert hier seine Erlebnisse und Eindrücke.
D. Red. (Tagesspiegel)



In über 25 Lagern entlang der thailändisch-kambodschanischen Grenze leben mehr als zwei Millionen kambodschanische Flüchtlinge, eingekeilt zwischen Vietnamesen und Thaiarmee. Trotz zahlreicher Hilfsprogramme des Roten Kreuzes und anderer internationaler Organisationen, dank derer zumindest das Massensterben aufgefangen werden konnte, ist die Lage der Flüchtlinge weiterhin bedrückend. Ein großer Teil von ihnen kann immer noch nicht ausreichend medizinisch versorgt werden, da es an Ärzten und Krankenschwestern mangelt. So ist man hier froh über jede helfende Hand.

Ich fand meinen Arbeitsplatz auf der Kinderstation eines der größten Flüchtlingslager auf kambodschanischem Gebiet, in Nong Samet, 45 Kilometer nordöstlich der thailändischen Grenzstadt Aranyapradeth. Zwar werden hier aus einem belgischen Straßenbauer, einem irischen Milchmann oder wie in meinem Fall aus einem Jurastudenten keine Kinderärzte, doch die freiwilligen Helfer aus aller Welt fassen zu, wo sie am nötigsten gebraucht werden; sei es, dass sie die Wasserversorgung sicherstellen oder Decken deutscher Spender verteilen. Meine Aufgabe war es, bei der Medikamentenverteilung und bei der Milchausgabe mitzuhelfen.

In unserem Lager, in Nong Samet, kurz mit der Zahl 007 bezeichnet, waren zu dieser Zeit über 225.000 Flüchtlinge angesiedelt, und täglich kamen neue Menschenmassen hinzu. Dass die nur insgesamt 45 Ärzte, ausgebildeten Krankenschwestern und Krankenpfleger überfordert sind und nicht alle Hilfsbedürftigen regelmäßig medizinisch betreuen können, kann man sich leicht vorstellen. Erschwerend kommt hinzu, dass die kambodschanischen Lager, im Gegensatz zu denen auf thailändischem Territorium, angesichts der immer wieder vorkommenden Feuerüberfälle aus Sicherheitsgründen nachts verlassen werden müssen. Doch kaum einer dieser Flüchtlinge im Grenzgebiet hat den Wunsch nach Thailand zu wechseln, da die dortigen Lager Internierungslagern gleichzusetzen sind, mit Stacheldraht und Militär. Sind die Flüchtlinge einmal dort, gibt es vorerst kein Zurück mehr.

Die Lager in Kambodscha sind dagegen relativ frei. Doch was heißt hier schon frei? Die Kambodschaner können hier zumindest den Umständen entsprechend ihr gewohntes Leben führen. Die politische Verwaltung der Lager obliegt jedoch den jeweiligen Militärs. In unserem Lager führten die Khmer Serai das Wort. Auch hier werden die Flüchtlinge mit Spendenlieferungen der Hilfsorganisationen versorgt. Reis und Wassertransporte kommen täglich, doch an Kleidungsstücken und Wolldecken herrscht spürbarer Mangel. Wahrscheinlich wird es noch eine geraume Zeit dauern bis alles einigermaßen reibungslos abläuft, denn täglich treffen hier neue Flüchtlingsströme ein.

Viele der neu Ankommenden berichten von der schlechten Versorgungslage im Inneren des Landes. Sieht man nämlich einmal von den Verteilungsvorstellungen für ausländische Journalisten ab, wandern nahezu die ganzen über Pnom Penh gelieferten Hilfssendungen an die vietnamesischen Truppen, die ihre eigenen Versorgungsengpässe mit OXFAM - Spenden überbrücken. Daher werden nun von Thailand aus große Mengen Reis in die besetzten Gebiete im Landesinnern gebracht. Täglich sah man vom Lager aus die Fahrradkolonnen kambodschanischer Bauern in Bewegung. Seitdem die Vietnamesen aber unter Ausnutzung der Trockenzeit ihren Vormarsch auf die Thaigrenze forcieren, wird die Lage immer schwieriger. Immer mehr dieser Transporte verschwinden oder kommen stark dezimiert zurück, da sie zunehmend von vietnamesischen Soldaten überfallen werden.

Doch auch in ganz anderer Richtung greifen die Vietnamesen ein. Seit einiger Zeit versucht Hanoi den Flüchtlingsstrom zu „regulieren“. Fotos einer Ausstellung in einem Lager der antikommunistischen Khmer Serai in Mag Moon, etwa 20 Kilometer südlich von Nong Samet, beweisen auf erschütternde Weise, dass die Vietnamesen auch nicht vor Granatwerfer-Angriffen auf die Flüchtlinge zurückschrecken. Wenn sie heute stolz von „Stabilisierung“ sprechen, dürfen diese Aktionen nicht außer Acht gelassen werden. Vietnamesische Flüchtlinge chinesischer Abstammung aber auch Deserteure der vietnamesischen Armee, die ich im Militärgefängnis von Aranyapradeth sprechen konnte, hatten für die sogenannte Stabilisierung noch eine andere Erklärung. Sie sagen, Vietnam sei wie seinerzeit die USA dazu übergangen, eine Politik der „befriedeten“ Dörfer zu betreiben. Um den Widerstand der Bauern zu brechen, versuche man sie unter Militärkontrolle in bestimmten Dörfern zusammenzufassen.

Die vietnamesische Brutalität hat aber auch wiederum auf kambodschanischer Seite zu erschreckenden Folgen geführt. So kam es immer wieder vor, dass etwa vietnamesische Flüchtlinge, die über den Landweg kamen oder vietnamesische Bauern, die im Rahmen von Hanois Siedlungsprogramm im Osten Kambodschas angesiedelt waren, als Spione behandelt wurden, wenn sie in die Lager der Khmer Serai flüchteten. So kam es auch in unserem Lager öfter vor, dass ein Vietnamese einfach „spurlos verschwand“. Das Rote Kreuz hat daraus die Konsequenzen gezogen und den Versuch unternommen, ankommende Vietnamesen schnell nach Thailand in Sicherheit zu bringen. Da in den Thai-Lagern dann jedoch die gleiche Gefahr bestand, hat man die Vietnamesen gesondert im Militärgefängnis untergebracht.

Nur ungern erinnere ich mich noch an den 4. Januar, an dem uns nicht etwa ein vietnamesischer Überfall, sondern eine ganz andere Gefahr fast zum Verhängnis geworden wäre. An diesem Morgen kam es nämlich im Lager Nong Samet zu einer militärischen Auseinandersetzung. Medizinische Einrichtungen wurden zerstört, Lebensmittelmagazine geplündert, und innerhalb von zwei Stunden waren die hier lebenden Menschen erneut auf der Flucht. Das Lager wurde völlig verlassen und auch wir mussten unsere Arbeit einstellen. Man ließ von thailändischer Seite aus zunächst zu, dass sich die Flüchtlinge kurzfristig dort niederlassen konnten, begann dann aber bald mit dem Abtransport in das thailändische Lager Khao I Dang. Die Ursache dieser Auseinandersetzung blieb im dunklen. Schnell war man dabei, die Roten Khmer zu verdächtigen, doch dies konnte nur ein Ablenkungsmanöver der Khmer Serai sein, da wir nie einen der Roten Khmer zu sehen bekamen. Unsere sonst sehr vorsichtigen Dolmetscher – politische Gespräche und auch Informationen an uns zu geben war ihnen streng verboten – teilten uns heimlich auf Zetteln mit, dass es sich vermutlich um eine Auseinandersetzung zwischen Khmer – Serai - Gruppen gehandelt habe. Und es sah auch alles nach einem Kampf zwischen den Kommandanten zweier Lager aus.

Zehn Tage später war das Rätsel dann auch offiziell gelöst. Danach war das Lager Nong Samet tatsächlich Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung verschiedener Khmer – Serai - Gruppen, von denen sich eine mit den Roten Khmer darauf verständlich hatte gegen Vietnam zu kämpfen. Diese Tatsache wiederum wurde von anderen Khmer Serai zum Vorwand genommen, sechs dieser Soldaten zu verhaften und zu erschießen. Beim Versuch dies zu verhindern, kam es zum Kampf untereinander. Und während sich der Kommandant unseres Lagers nach Thailand absetzte, wurden Tausende von Flüchtlingen in das Mag Moon getrieben.

Dort führt als Aushängeschild ein adliger Verwandter Sihanouks, Prinz Okhtai, die Regie. Dass dabei nur der Name gebraucht wird, wird spätestens dann deutlich, wenn die „Regierungsmannschaft“ auftritt. Hier hat sich nämlich ein Teil der ehemaligen Führungsgruppe Lon Nols etabliert, die sich bemüht, den politischen Vorteil der Roten Khmer, die immerhin noch in der UNO anerkannt sind, durch eine starke Anlehnung an die USA und Europa auszugleichen, in der Hoffnung, von dort wieder materielle Unterstützung zu bekommen.

Dass dabei die Menschen in den Lagern schnell einem politisch fragwürdigen Ziel geopfert werden, konnte ich selbst erfahren, als das Stationszelt des Roten Kreuzes unweit der Kinderstation in unserem Lager von Granatwerfern zerstört wurde. Dass unter diesen Umständen auch die Hilfsprogramme gefährdet sind, ist nur allzu leicht verständlich. So kann es noch lange dauern, bis sich der Wunsch meines Freundes Heng aus Batambang erfüllt: „Endlich wieder leben können“.

Eberhard J. Trempel